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22. November 2012

Wechsel bei Nielsen: Wibbelt geht, Schier kommt

Ludger Wibbelt geht

Ludger Wibbelt geht

Dass es bei Nielsen in Deutschland in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen zu Meinungsverschiedenheiten über die künftige Ausrichtung gekommen war, konnte man immer wieder bei Branchenveranstaltungen hören. Deutschlandchef Ludger Wibbelt hat sich dazu entschlossen, Nielsen zu verlassen und sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Das hat der HORIZONT-Schwestertitel "Lebensmittel Zeitung" vorab erfahren.
 

Führt künftig Nielsen: Ingo Schier  

Führt künftig Nielsen: Ingo Schier

Auf der Homepage des Unternehmes wird Wibbelt derzeit noch in seiner bisherigen Funktion geführt. Der Manager stand seit Oktober 2005 an der Spitze von Nielsen in Deutschland. In dieser Funktion verantwortet er neben dem täglichen operativen Geschäft den strategischen Ausbau des Dienstleisters. Der studierte Betriebswirt hatte seit 1989 für das Unternehmen gearbeitet.

Dirk Reinbothe  

Dirk Reinbothe

Sein Nachfolger wird ab Anfang Dezember Ingo Schier. Der Inhaber der  Wiesberg Consulting Group in Wiesbaden war zuvor unter anderem für Schwarzkopf & Henkel und MaxXium tätig.

Mit seinem Eintritt an die Spitze wird sich die Organisationsstruktur von Nielsen weiter verändern, wie die "LZ" erfahren hat. Nielsen kehrt wieder zur One-Voice-Strategie zurück.

Mathias Bernhardt, bislang Managing Director für den Bereich Buy in Frankfurt und Mitglied der Geschäftsleitung, gibt sein Amt auf und übernimmt die Kundenverantwortung für einen bislang nicht genannten weltweit agierenden Nielsen-Kunden. Die Verantwortung für die Sparte Watch, die bisher Wibbelt führte, übernehmen die Nielsen-Hausgewächse Dirk Reinbothe und René Lamsfuss, allerdings nicht als Geschäftsführer. Reinbothe verantwortet künftig die Werbestatistik, Lamsfuss das Digitale Werbegeschäft. mir


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