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9. November 2012

AIKA-Umfrage: Fachwissen und Flexibilität machen Freelancer für Agenturen unverzichtbar

Ohne sie geht’s nicht: Fast alle Agenturen (95 Prozent) setzen Freelancer ein. Hauptgründe sind die Möglichkeit, Personalengpässe mit den freien Kreativen auszugleichen und spezielles Wissen einzukaufen, das nicht ausreichend in den Reihen der eigenen Mitarbeiter zur Verfügung steht. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 66 Agenturen, die die Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen (AIKA) zusammen mit der Sozialforscherin und Beraterin Elisabeth Kerkhoff sowie mit Unterstützung von Agenturcoach Hans-Gerhard Kühn durchgeführt hat.

Immerhin die Hälfte der befragten Agenturen setzt Freelancer sogar oft beziehungsweise permanent, um Kunden spezielles Know-how bieten zu können. Insgesamt bezeichnen die Befragten den Leistungsanteil der freien Kreativen allerdings eher als gering: Bei 82 Prozent der Agenturen beträgt er bis etwa 10 Prozent, bei 16 Prozent wird etwa ein Viertel der Arbeit von freien Mitarbeitern erledigt und nur bei zwei Prozent der Dienstleister übernehmen die Freelancer bis zur Hälfte der anstehenden Aufträge.

Die freien Mitarbeiter erhalten von den Agenturen insgesamt gute Noten: Jeweils etwa zwei Drittel der Befragten bewerten Zuverlässigkeit, interne Kommunikation und Teamintegration sowie die Qualität der Ergebnisse als „eher gut“ beziehungsweise sogar als „hervorragend“. Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass etwa die Hälfte der Dienstleister weiterhin ebenso viele Freelancer einsetzen will wie bisher und sogar ein Viertel plant, künftig noch mehr Freie zu verpflichten.

Bei der Suche nach geeigneten Freelancern verlassen sich die Agenturen vor allem auf persönliche Netzwerke: Rund 85 Prozent der Befragten nutzen einen eigenen Pool als Rekrutierungsweg und fast ebenso viele Kontakte sowie Empfehlungen. Crowdsourcingplattformen, Beta-Häuser und Co-Working-Spaces spielen dagegen kaum eine Rolle, genauso wenig wie Personalberatungen. ems


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