Trends
27. November 2009
BMW, Audi, Google und Max-Planck-Gesellschaft sind die beliebtesten Arbeitgeber der berufstätigen Akademiker
Die Reputation hat deutlich an Relevanz als Attraktivitätsfaktor bei der Wahl des Arbeitgebers verloren. Während im vergangenen Jahr das Ansehen des Unternehmens noch für 38,9 Prozent der Akademiker mit mehr als einem und maximal acht Jahren Berufserfahrung wichtig war, legen 2009 nur noch 21,6 Prozent bei der Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers Wert darauf. An Bedeutung gewonnen hat dagegen die persönliche Komponente: 22,1 Prozent der 7745 von dem Employer-Branding-Berater Universum Befragten nennen ein inspirierendes Top-Management als Kriterium für einen idealen Arbeitgeber. 2008 waren es nur 11,7 Prozent.
Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf die Spitzengruppe des Arbeitgeber-Rankings aus: Bei den Wirtschaftswissenschaftlern hat es BMW auf Platz 1 geschafft und damit Porsche von der Pole-Position verdrängt. Lufthansa verteidigt Platz 2, Audi verbessert sich von dem 4. auf den 3. Rang. Auch in der Gunst der IT-ler hat Porsche verloren: Hier heißen die Gewinner jetzt Google, IBM und Microsoft. Siemens steigt im Ingenieur-Ranking um fünf Plätze und gehört nach Audi und BMW zu den Top 3. Die Naturwissenschaftler setzen nach wie vor auf die Max-Planck-Gesellschaft. ems
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