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15. Januar 2013

Frauen erhalten dreimal weniger Jobangebote als Männer

Personalverantwortliche sprechen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gerne vom Bewerbermarkt, auf dem sich die Unternehmen um die Talente bewerben und nicht umgekehrt. Im Vorteil sind diejenigen, die sich auf den entsprechenden Plattformen gut inszenieren. Laut einer Umfrage des Recruiting-Unternehmens Talentfrogs unter 2.528 repräsentativ ausgewählten Erwerbstätigen im Zeitraum von Juli bis Dezember 2012 gelingt das Männern besser als Frauen: Während Männer durchschnittlich 2,3 Jobangebote pro Monat erhalten, sind es bei den befragten Frauen nur 0,7.

Männliche Akademiker erhalten im Durchschnitt sogar 3,6, ihre weiblichen Pendants nur 1,1 Jobangebote pro Monat. Bei den Nicht-Akademikern fragen Unternehmen 2,3 mal pro Monat bei den männlichen Arbeitnehmern an. Frauen erhalten hier nur 0,7 Offerten im gleichen Zeitraum. „Männer sind in ihrer Selbstvermarktung wesentlich offensiver und professioneller als Frauen“, begründet Peer Bieber, Geschäftsführer bei Talentfrogs, die unterschiedliche Angebotsfrequenz. Auch bei seiner Arbeit, der Suche nach Talenten seien Frauen aufgrund fehlender oder unzureichender Qualifikationsmerkmale schwieriger als potenzielle Kandidaten zu identifizieren.

Weiterhin wurden die Teilnehmer befragt, ob sie Jobangebote bevorzugt über Business Netzwerke oder private Netzwerke erhalten möchten. Die Mehrheit (92%) will ausschließlich über Business Netzwerke, kontaktiert werden. ems


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