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18. Januar 2012

Führungskräfte nutzen Social Media selten zur Kommunikation mit ihren Mitarbeitern

Obgleich bestens für die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern geeignet, greifen deutsche Chefs nur selten auf Social-Media-Tools und -Plattformen zurück. Dabei schätzen die Führungskräfte den persönlichen Kontakt zu ihrer Belegschaft. Bei mehr als der Hälfte der von der Agentur Index Befragten Kommunikationsexperten sind die Geschäftsführer und Vorstände maßgebliche Akteure der internen Kommunikation. Auch gehören Informations- und Mitarbeiterveranstaltungen zu den am häufigsten genutzten Maßnahmen (rund 59 Prozent), da sie zu Feedback animieren.

Die als Dialogmedien so hoch gepriesenen Foren, Facebook-Gruppen und Twitter spielen dabei allerdings noch eine untergeordnete Rolle, sie werden nur bei 12, 11,5 und 11 Prozent der Befragten eingesetzt. Wikis und Blog kommen immerhin bei 27 beziehungsweise 22 Prozent zum Einsatz. Und das, obwohl die Unternehmen die Mitarbeitereinbindung und das Eröffnen von Dialogangeboten als größte Herausforderung einstufen.

Mit der Internen Kommunikation verfolgen die Unternehmen vor allem zwei Ziele: Wissen teilen (38,5 Prozent) und die Identifikation der Mitarbeiter mit beziehungsweise ihre Bindung an das Unternehmen (32 Prozent) fördern.

Im Arbeitsalltag kommen die Mitarbeiter laut der Umfrage allerdings kaum dazu, an interner Kommunikation teilzuhaben: 29,3 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass ihre Mitarbeiter hierfür in der Woche durchschnittlich 10 bis 20 Minuten investieren können. Bei weiteren 25,4 Prozent sind es sogar weniger als 10 Minuten.

Index hat im Zuge der Umfrage Antworten von 130 Kommunikationsexperten gesammelt. Sie arbeiten überwiegend als Pressesprecher oder in der Presseabteilung ihres Unternehmens (30 Prozent). Rund 12 Prozent gehören zur Geschäftsführung beziehungsweise dem Vorstand ihres Unternehmens, 6 Prozent gaben als Funktion „Leiter Interne Kommunikation“ an. Die von ihnen vertretenen Unternehmen sind überwiegend in der IKT-Branche tätig (25 Prozent), gefolgt vom Dienstleistungssektor (23 Prozent). Rund 8 Prozent gehören zur klassischen Industrie. ems


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