Trends
9. März 2010
GWA-Agenturen erwarten 2010 leichtes Plus bei starkem Kostendruck und angespannter Personalsituation
Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) hat seine Mitglieder für den Frühjahrsmonitor befragt und prognostiziert nun ein Umsatzwachstum von drei Prozent – im vergangenen Jahr ging der Umsatz der Werbe- und Kommunikationsagenturen um fünf Prozent zurück. Geblieben ist der starke Kostendruck: Bei 90 Prozent der befragten GWA-Agenturen ist er 2009 im Vergleich zu 2008 weiter gestiegen. Und auch für dieses Jahr erwarten zwei Drittel der Befragten einen weiteren Anstieg. Die Auswirkungen auf die Belegschaft liegen auf der Hand: Mehr als die Hälfte der Dienstleister hat bereits im vergangenen Jahr Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt und 28 Prozent Kurzarbeit genutzt. Auch in diesem Jahr wird der Umfrage zufolge ein Viertel mit wirtschaftlicher Begründung entlassen. Allerdings steigt die Zahl der Agenturen, die einstellen wollen, wieder: Nachdem 2009 43 Prozent angegeben hatten, dass sie neue Mitarbeiter verpflichten wollen, plant dies in diesem Jahr schon wieder mehr als die Hälfte. „Nur mit Investitionen, beispielsweise in Top-Talente, können Agenturen auch in Zukunft ihre maßgebliche Rolle zwischen marke und Konsument ausfüllen“, mahnt GWA-Präsident Peter-John Mahrenholz anlässlich der Präsentation des GWA-Frühjahrsmonitors in Frankfurt. emsWeitere Informationen zu Auftraggebern und Provisionen gibt es hier.
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