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Trends

5. März 2010

Hochschulmarketing: Dachkampagne „Studieren in Fernost“ wirkt

Gut zehn Monate nach dem Start der Kampagne „Studieren in Fernost“ zieht die Hochschulinitiative Neue Bundesländer, die den Auftritt angeschoben hat, positive Zwischenbilanz. Der Auftritt, der von der Berliner Agentur Scholz & Friends Agenda betreut wird, hat sein Ziel erreicht und mehr westdeutsche Studenten an die 44 beteiligten ostdeutschen Hochschulen gelockt.

So ist die Zahl der Neueinschreibungen von westdeutschen Studenten beispielsweise an der Hochschule Magdeburg-Stendal in Sachsen-Anhalt auf 18 Prozent gestiegen, die Hochschule Neu-Brandenburg in Mecklenburg-Vorpommern meldet steigende Studentenzahlen bei einer Verdopplung des Anteils westdeutscher Kommilitonen auf 13 Prozent und an der FH Nordhausen in Thüringen haben sich 30 Prozent mehr Abiturienten immatrikuliert, dabei ist der Teil der Studenten aus den alten Bundesländern auf 40 Prozent gestiegen. „Wir freuen uns über die allerorts wachsenden und stabilen Einschreibungszahlen. Dies zeigt deutlich, dass wir gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Bundesländern auf dem richtigen Weg sind, den demographischen Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen“, sagt Henry Tesch, Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern.

Zufrieden zeigt sich die Hochschulinitiative Neue Bundesländern auch mit den eingesetzten Kampagneninstrumenten: Herzstück des Auftritts ist eine Kooperation mit dem Online-Netzwerk SchülerVZ. In die Community wurde eine sogenannte Studiensuchmaschine integriert, die bei den Jugendlichen individuelle Vorlieben im Hinblick auf Studienrichtung und Studienort abfragt. Am Ende werden ihnen passende ostdeutsche Hochschulen angezeigt und zu weiteren Informationen verlinkt. In die Informationen verpackt sind die Themen der Kampagne wie die gute Ausstattung, Lehrqualität und Betreuung an den Bildungsinstitutionen in den neuen Bundesländern sowie die niedrigen Lebenshaltungskosten. Die Studiensuchmaschine wurde bislang 108.000 Mal durchgespielt.

Knapp 30.000 Nutzer haben in dem sozialen Netzwerk eine ostdeutsche Hochschule als Wunschhochschule angegeben. Spitzenreiter sind die Universitäten Leipzig, Rostock und Jena mit mehr als 4000 beziehungsweise 3000 Nennungen. Die Hochschulfilme mit den Kampagnenprotagonisten Gang und Dong wurden insgesamt 183.000 Mal angeklickt. Die SchülerVZ-Präsenz hat inzwischen mehr als 34.000 Fans. ems


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HORIZONT 05/2012 vom 02.02.2012
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