Trends
12. November 2009
Mitarbeiter sollten maßgeblich am Employer Branding beteiligt sein
Die passenden Talente zu finden funktioniert nur, wenn die eigenen Mitarbeiter mitspielen. Zu diesem Schluss kamen die Diskutanten beim 95. Medienmittwoch am gestrigen Mittwoch im Hörsaal-Gebäude des Frankfurter Uni Campus Westend. Bei der Diskussion zum Thema "Employer Branding und E-Recruiting - Wie finden Sie eigentlich Ihren (neuen) Arbeitgeber?" waren sich Moderator Armin Trost, Professor an der Fachhochschule Furtwangen, sowie die Podiumsgäste Carsten Franke, Sprecher des Vorstands bei Milch & Zucker, Michael Eger, Senior Consultant bei Promerit, Heiko Fischer, Head of Global RH bei Crytek, und Sandro Henseling, Wertpapierstratege bei der Commerzbank, einig, dass Mitarbeiter die besten Botschafter einer Arbeitgebermarke sind.Die Mitarbeiter können dies aber nur sein, wenn die Marke klar herausgearbeitet wurde, also allen an der Kommunikation der Employer Brand Beteiligten bewusst ist, „was das Unternehmen tatsächlich ausmacht. Employer Branding muss also direkt mit der Marke verbunden sein“, so Franke. Nur so könne ein Unternehmen verhindern, dass seine Employer-Branding-Kommunikation „beliebig und austauschbar daherkommt“, sagt Eger. Schließlich gehe es auch für Arbeitgeber darum, sich zu differenzieren, um die in vielen Bereichen fehlenden Fachkräfte für sich zu gewinnen.
Ein Beispiel, wie gelungenes Employer Branding aussehen kann, führte Jessica Nibbrig (Farben + Formen) am Beispiel einer recruiting-Kampagne der Hofheimer Werbeagentur vor. Mit einer Guerilla-Aktion hatte es Farben + Formen im vergangenen Jahr geschafft, ein Budget von 9000 Euro in neun neue Mitarbeiter zu verwandeln.
Der Medienmittwoch findet jeweils am zweiten Mittwoch eines Monats an wechselnden Orten des Rhein-Main-Gebiets statt. Bei der Veranstaltungsreihe werden Referate und Vorträge zu Medienthemen gehalten oder Podiumsdiskussionen durchgeführt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Networking. ems
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