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Trends

28. Januar 2010

Monster startet Social-Media-Offensive

Einzelne Online-Jobbörsen twittern bereits seit ein paar Monaten. Eine komplette Social-Media-Strategie hat bislang aber noch kein Portal umgesetzt. Monster, Eschborn, will das jetzt mit einem integrierten Angebot ändern: Neben regelmäßigen Kurznachrichten, die die Redaktion des Karriereportals auf Twitter platziert (www.twitter.com/MonsterDE) hat das Unternehmen auch eine Fanpage auf Facebook gestartet (www.facebook.de/monsterDE). Dort finden Nutzer wöchentliche Themenschwerpunkte und Nachrichten wie Tipps rund um Beruf und Karriere, Arbeitsmarkttrends und Stellenangebote, die bei Monster geschaltet werden. Zudem nutzt die Stellenbörse die Möglichkeiten, die Facebook bietet, um Inhalte zu teilen und mit so genannte Freunden zu diskutieren.

Auf beiden Plattformen startet Monster auch separate Channels für Berufseinsteiger (www.facebook.de/BerufseinsteigerDE und www.twitter.com/EinsteigerDE). Weitere zielgruppenspezifische Angebote sollen folgen. „Wir möchten über die Social-Media-Kanäle zusätzlich gezielt mit unseren Nutzern in Dialog treten du auch neue Zielgruppen ansprechen“, sagt Monster-Europachef Marco Bertoli.

Für Arbeitgeber hat Monster zudem ein neues Dienstleistungsangebot geschnürt, das die Konzeption, Umsetzung und Beratung rund um den Einstieg in Social Recruiting umfasst. Die Stellenbörse baut Auftraggebern nach Bedarf eine eigene Präsenz auf Facebook und Twitter samt Firmenprofil und natürlich der Integration der Jobangebote auf Monster und Bannerwerbung.

Monster könnte für diesen Vorstoß einen guten Zeitpunkt gewählt haben, denn seine Wettbewerber halten sich bislang zurück. Und auch Personaler sind bisher eher Beobachter als Akteure im Social Web. So hat eine Studie des Beratungsunternehmens IFOK in Bensheim Anfang Dezember vergangenen Jahres gezeigt, dass es in 70 Prozent der Unternehmen keine unternehmensweite Social-Media-Strategie gibt und nur 15 Prozent Richtlinien für den Umgang mit Social Media haben. Auch im Bereich Weiterbildung ist das Thema noch nicht angekommen: Weniger als ein Zehntel der Befragten bietet Schulungen zum Umgang mit Social Media an. Trotzdem messen 60 Prozent der befragten 800 Personalverantwortlichen und –experten Social Media eine große strategische Bedeutung für den Bereich Human Resources bei. ems


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HORIZONT 05/2012 vom 02.02.2012
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