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Trends

8. September 2009

Online-Stellenmarkt für Marketing, PR und Medien erholt sich leicht

Die Talsohle im Online-Stellenmarkt scheint vorbei: Die Jobangebote für Marketing, PR und Medien steigen leicht, der aktuelle Monster Employment Index (MEI) für die Sektoren hat sich im August um einen Indexpunkt auf 81 erholt. Auch der Index für alle Berufsgruppen hat einen Indexpunkt gewonnen. Mit dem MEI erhebt Monster monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmenswebseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

Gegenüber August 2008 büßt der MEI mit aktuell 105 Punkten 28 Prozent ein - sinkt damit aber im Vorjahresvergleich geringer als noch im Juli. Ein starkes Wachstum von sieben Punkten verzeichnete der öffentliche Sektor, der im dritten Monat in Folge stieg. Auch andere Sektoren zeigten positive Tendenzen: Kreditinstitute und Versicherungen (plus 4 Punkte) wuchsen ebenso wie der Bereich Gesundheitswesen und Sozialarbeit (plus 4 Punkte). Auch die IT steigerte sich im August um vier Punkte. Die Stellenangebote im Ingenieurswesen gehen nach wie vor zurück (minus 3 Punkte).

Die vergleichsweise positive Entwicklung im August ist auch bei den Berufsgruppen zu beobachten. Die Anlagen- und Maschinenbediener verzeichnen zum ersten Mal seit neun Monaten mehr Stellenangebote und legen fünf Punkte zu. Das stärkste Wachstum gab es bei den Hilfsarbeitskräften (plus 10 Punkte) und auch das Stellenangebot für Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung stieg (plus 4 Punkte). Die Nachfrage nach Akademikern und Technikern blieb im August stabil. Verluste gab es dagegen weiterhin bei Bürokräften und kaufmännischen Angestellten (minus 2 Punkte) sowie bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern (minus 6 Punkte).

Im August stieg der MEI in drei Bundesländern: Baden-Württemberg konnte fünf Punkte hinzugewinnen, Bayern und Nordrhein-Westfalen jeweils einen. In acht Bundesländern blieb der Index auf dem Niveau des Vormonats, während er in fünf Ländern leicht sank, Schlusslicht im August war Brandenburg: Das Bundesland wies im Vergleich zum Juli ein Minus von zwei Punkten auf. Im Vergleich zum Vorjahr konnte lediglich Sachsen ein Wachstum aufweisen (plus 7 Punkte). Mit Verlusten von jeweils 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr waren Bayern und Nordrhein-Westfalen die schwächsten Länder im Index. np


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