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3. Februar 2012

Personaler kritisieren Selbstüberschätzung vieler High Potentials

Der Hype vieler Unternehmen um die besten Talente und die damit verbundenen vielfältigen, oft hochdotierten Jobangebote an die so genannten High Potentials, scheint einigen on ihnen zu Kopf gestiegen zu sein. Scheitern diese Top-Talente trotz der ausgezeichneten Karriereaussichten, die sich ihnen bieten, liegt das nach Ansicht deutscher HR-Leiter in 94 Prozent der Fälle an Selbstüberschätzung und zu 89 Prozent an der mangelnden Fähigkeit zur Selbstkritik. In der Schweiz sind die Selbstüberschätzung (95 Prozent) und in Österreich die mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik (93 Prozent) ebenfalls Hauptgründe für das Scheitern von High Potentials. Das ergab die „High Potentials Studie 2011/2012“ der Managementberatung Kienbaum, für die 460 Unternehmen aller Größen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

Trotz der zum Teil mangelhaften Soft Skills sind High Potentials in den untersuchten Ländern begehrt wie nie: 74 Prozent aller befragten deutschen Unternehmen geben an, dass sie rund ein Viertel ihrer Wunschkandidaten nicht für sich gewinnen konnten. In Österreich können rund 60 Prozent der Unternehmen und in der Schweiz 85 Prozent jeden vierten Wunschkandidaten nicht von sich überzeugen.

Der steigende Bedarf an High Potentials macht sich sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz bemerkbar: 74 Prozent der deutschen, 87 Prozent der österreichischen und 67 Prozent der schweizerischen Unternehmen planen, im kommenden Jahr bis zu 15 High Potentials einzustellen. Besonders in den Fachrichtungen Forschung & Entwicklung und IT sowie in der Produktion fällt es Unternehmen derzeit schwer beziehungsweise sehr schwer High Potentials zu rekrutieren. ems


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