HORIZONT.netHORIZONTjobsHORIZONTpeoplewww.HORIZONTstats.de
09.09.2010

Trends


10. November 2009

Print- und Online-Stellenmarkt rückläufig: Werbebranche halbiert Jobofferten


Zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise gehört ein massiver Rückgang ausgeschriebener Stellenangebote. Zu den am stärksten betroffenen Wirtschaftszweigen zählt die Werbebranche. In den ersten zehn  Monaten dieses Jahren wurden hier nur noch halb so viele Jobofferten inseriert wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das ist ein Ergebnis des Adecco-Stellenindex, für den der Personaldienstleister monatlich die Stellenangebote in 40 Printmedien auswertet.

Auch in der Beratungsbranche wurden die Stellenangebote demnach massiv zurückgefahren: Im Vergleich zu Januar bis Oktober 2008 wurden in diesem jahr 36 Prozent weniger Angebote inseriert. Auch die IT-Branche schaltete in dem Zeitraum 50 Prozent weniger Stellenangebote. Allerdings haben die Unternehmen dieses Wirtschaftszweigs offenbar ihren Personalstand stabil gehalten.

Auch der deutsche Online-Stellenmarkt ist stark rückläufig. Das zeigt der Monster Employment Index (MEI), der im Oktober zum zweiten Mal in diesem Jahr rückläufig ist und um zwei auf 101 Prunkte sinkt. Im Vergleich zum Vorjahr verliert der Index 29 Prozent und erreicht damit den tiefsten Stand seit Mai 2005. Die Stellenbörse Monster erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmenwebsites sowie mehr als 10 Online-Stellenbörsen aus.

Laut dem MEI sind verglichen mit September mehr als die Hälfte der Wirtschaftssektoren rückläufig. Dazu gehören unter anderem Tourismus und Gastronomie (minus 11 Punkte). Zulegen konnten die Sektoren Banken und Versicherungen (plus 15 Punkte) sowie der Kunst- und Unterhaltungssektor (plus sechs Punkte). ems


Weitere Nachrichten aus Trends

Career News

HTML Text

HORIZONT Print

Seite_1_klein.jpg

HORIZONT 36/2010 vom 09.09.2010
Das Top-Thema der Woche: Burda-Vorstand Philipp Welte integriert den Focus Magazin Verlag und die Verlagsgruppe Milchstrasse
Zum Inhalt
Jetzt diese Ausgabe oder Abo bestellen