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Trends

29. Juni 2009

PwC und Google sind die beliebtesten Arbeitgeber in Europa


Angesichts der Wirtschaftskrise verlieren Studierende die zuletzt gezeigte Bequemlichkeit: Fast die Hälfte (47,6 Prozent) der Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge und Ingenieurwissenschaften (47,4 Prozent) würden weltweit eine Stelle annehmen, wenn dies ihre Karriere fördert. Das ist das Ergebnis des Graduate Barometer 2009, für das das Berliner Trendence Institut mehr als 196.000 examensnahe Studierende in 22 europäischen Ländern zu ihren beruflichen Plänen befragt hat.

Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise stehen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bei den Studierenden wieder hoch im Kurs: PriceWaterhouse Coopers (PwC) ist neben Google der beliebteste Arbeitgeber in Europa. Die Beliebtheit der Wirtschaftsprüfer liegt nach Ansicht der Trendence-Senior-Beraterin Manja Ledderhos an der „vielen Zeit und Mühe, die sie in ihre Arbeitgebermarke investieren.“

Die Arbeitgebermarke Google schaffe einen schwierigen Spagat. Neben ihrer Präsenz sei die Employer Brand der Suchmaschine bei den Absolventen als kollegial und für ihren Lifestyle sowie Work-Life-Balance bekannt. „Kein anderes Unternehmen schafft es, den Absolventen ein derart positives Bild von Arbeitsklima und Unternehmenskultur zu liefern“, sagt Oliver Viel, Director of Customer Relations bei Trendence.

Die Gehaltsvorstellungen und erwartete Wochenarbeitszeit variieren in Europa stark: Während dänische Hochschulabsolventen aus dem Bereich Engeneering im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt von 53.319 Euro rechnen, halten zukünftige BWLer aus Rumänien 9345 Euro für realistisch. Ähnlich weit gehen die Vorstellungen bezüglich der Wochenarbeitszeit auseinander: Schweizer Absolventen aus dem Bereich BWL schätzen, dass sie im ersten Job etwa 48,3 Stunden pro Woche arbeiten werden. In den Niederlanden rechnen angehende Ingenieure mit nur 41,5. ems


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