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Trends

14. Juli 2009

Stellenangebot in Marketing, PR und Medien im Juni weiter im Sinkflug

Wie schon in den vergangenen Monaten geht auch im Juni die Zahl der Online-Stellenangebote in allen Branchen weiter zurück. So ist der aktuelle Monster Employment Index (MEI) im vergangenen Monat erneut um zwei Prozentpunkte gesunken und erreicht mit 106 Punkten den tiefsten Stand seit Anfang 2006. Die Stellenangebote in den Sektoren Marketing, PR und Medien sind im Vergleich zum Mai um drei Indexpunkte auf 84 gefallen. Mit dem MEI erhebt Monster monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmenswebseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verliert der MEI 24 Prozent. Am deutlichsten sinkt die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Transport- und Logistikbranche (minus 10 Punkte). Auch die Sektoren Rechnungswesen (minus 9 Punkte), Forschung und Entwicklung (minus 5 Punkte), Ingenieurswesen (minus 6 Punkte), Produktion (minus 4 Punkte) und Baugewerbe (minus 4 Punkte) sind stark betroffen.

Eine positive Stellenentwicklung zeigen dagegen die öffentliche Verwaltung (plus 7 Punkte) sowie der Kunst- und Unterhaltungsbereich (plus 4 Punkte). Auch der Banken- und Versicherungssektor legt erstmals in diesem Jahr wieder leicht zu (plus 2 Punkte) und erreicht den Wert vom Januar und damit den bisher höchsten Stand 2009.

Weniger gefragt sind auch Führungskräfte (minus 3 Punkte), Akademiker (minus 2 Punkte) und Handwerker (minus 1 Punkt). Eine positive Entwicklung zeigt das Angebot für Hilfsarbeitskräfte: Mit einem Plus von vier Punkten wird hier der höchste Zuwachs aller Berufsgruppen verzeichnet. Auch die Nachfrage nach Dienstleistungs-  und Verkaufspersonal steigt um drei Punkte.

Mit Ausnahme von Brandenburg, das im Vergleich zum Vormonat einen Zuwachs an Online-Stellenangeboten um einen Indexpunkt aufweist, werden im Juni bundesweit weniger Online-Stellen ausgeschrieben. Hessen weist mit einem Verlust von sieben Index-Punkten den stärksten Rückgang aller Länder auf und erreicht damit zudem den tiefsten Stand seit 13 Monaten. Die meisten Länder verlieren auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur Sachsen (plus 20 Punkte) und Brandenburg (plus 4 Punkte) verzeichnen eine starke Zunahme der Online-Stellenangebote im Vergleich zum Vorjahresmonat. np 


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