Trends
12. Juli 2012
Unternehmen suchen verstärkt interkulturelle Generalisten
Zwei Drittel der im Ausland aktiven Unternehmen wollen in Zukunft ihr Auslandsgeschäft weiter ausbauen, mehr als jedes zweite Unternehmen will sich dabei auf Asien konzentrieren. Diese Entwicklung belegt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelkammertages.
Um als Globalplayer erfolgreich agieren zu können, benötigen Führungskräfte neben dem fachlichen Know-how im steigenden Maße Fremdsprachenkenntnisse und die Fähigkeit, sich auf andere Kulturkreise einzustellen.
"Junge Menschen und auch Firmen tun noch zu wenig, um sich auf die globalisierte Geschäftswelt vorzubereiten. Heute reicht das Schulenglisch meist nicht aus", sagt Kai B. Schnieders, Geschäftsführer der Carl Duisberg Centren, die seit 50 Jahren Fach- und Führungskräfte auf ihre internationalen Aufgaben vorbereiten, „Wer in seiner Muttersprache verhaftet bleibt und seine Gedanken zunächst ins Englische übersetzen muss, hat bei Verhandlungen oder Diskussionen schon verloren.“
So gaben von 2000 befragten Unternehmen 195 an, einen Auftrag aufgrund mangelnder Fremdsprachenkenntnisse nicht erhalten zu haben. 37 Unternehmen verloren deshalb Aufträge im Wert von 10 Millionen Euro, weitere 54 Unternehmen büßten potenzielle Aufträge in einer Höhe zwischen 16 und 25 Millionen Euro ein. kcj
Um als Globalplayer erfolgreich agieren zu können, benötigen Führungskräfte neben dem fachlichen Know-how im steigenden Maße Fremdsprachenkenntnisse und die Fähigkeit, sich auf andere Kulturkreise einzustellen.
"Junge Menschen und auch Firmen tun noch zu wenig, um sich auf die globalisierte Geschäftswelt vorzubereiten. Heute reicht das Schulenglisch meist nicht aus", sagt Kai B. Schnieders, Geschäftsführer der Carl Duisberg Centren, die seit 50 Jahren Fach- und Führungskräfte auf ihre internationalen Aufgaben vorbereiten, „Wer in seiner Muttersprache verhaftet bleibt und seine Gedanken zunächst ins Englische übersetzen muss, hat bei Verhandlungen oder Diskussionen schon verloren.“
So gaben von 2000 befragten Unternehmen 195 an, einen Auftrag aufgrund mangelnder Fremdsprachenkenntnisse nicht erhalten zu haben. 37 Unternehmen verloren deshalb Aufträge im Wert von 10 Millionen Euro, weitere 54 Unternehmen büßten potenzielle Aufträge in einer Höhe zwischen 16 und 25 Millionen Euro ein. kcj
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