Trends
30. Juni 2010
Virale Recruiting-Aktion macht Otto zufrieden
Einen Monat nach dem Start seiner viralen Recruiting-Aktion „So schnell wird man Chef“ zieht Otto-Personalchef Michael A. Picard positive Bilanz: „Am Beispiel von ‚So schnell wird man Chef’ hat sich gezeigt, dass wir hier das richtige Gespür in Bezug auf unsere Imagewirkung hatten. Sollte die Aktion zusätzlich am Ende zu zwei bis drei Einstellungen führen, bewerten wir dies insgesamt als Erfolg.“ Um den Erfolg von Social-Media-Aktionen bei der Suche nach Talenten beziffern zu können, setzt der Hamburger Konzern eine eigens für Otto entwickelte Tracking-Software ein. Das Tool „Taloom Analytics“ ermöglicht es laut Otto, nachzuvollziehen, wie viele Bewerbungen eine Social-Media-Aktion generiert hat und wie viele Gespräche geführt sowie Personen daraufhin eingestellt wurden.
Dank dem Tool sei für Otto ersichtlich, wo Nutzer auf die Maßnahmen stoßen, wie oft die geklickt und ob zur Karrierewebsite weiternavigiert wurde sowie, ob sich der Nutzer schließlich bei Otto beworben hat.
Bei „So schnell wird man Chef“ haben demnach mehr als 300 Webseiten das Video eingebunden, das bisher 190.000 Mal aufgerufen wurde. „9 Bewerbungen und eine bereits realisierte Einstellung gehen auf die Aktion zurück. Weitere Einstellungen könnten erfolgen, da Otto bereits ein weiteres Vertragsangebot erstellt hat und noch sieben weitere Kandidaten im Gespräch mit dem Konzern sind.
Picard, der das Recruiting bei Otto konsequent auf Social Media ausgerichtet hat, sieht den Bereich „nach wie vor als Test and Learn Feld“. Dank der Werte, über die Otto nun verfüge, lasse sich aber besser entscheiden, ob der eingeschlagene Weg der richtige sein, so Picard. ems
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