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29. Oktober 2010

Werber sinken weiter ins Imagetief

Das Image von Mitarbeitern in Werbeagenturen wird immer schlechter: Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forsa für den Beamtenbund zum Ansehen von insgesamt 29 Berufsgruppen haben die Werber im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an Ansehen verloren: Nur 14 Prozent der 3002 Befragten gaben an, der Beruf genieße ihr Ansehen. 2009 waren es noch 16 Prozent, 2009 18. Schlechter stehen wie bei der vorherigen Untersuchung nur Telekom-Mitarbeiter und Versicherungsvertreter da.

Vor allem in den neuen Bundesländern hat sich das Image der Mitarbeiter in Werbeagenturen stark verschlechtert: Hier erzielen sie mit 9 Prozent den schlechtesten Wert aller Berufe. In den westdeutschen Bundesländen erhalten die Werber immerhin 14 Prozent. Sie landen damit aber dennoch auf dem drittletzten Platz.

An der Spitze der Rangliste der geschätzten Berufe steht der Feuerwehrmann (92 Prozent), gefolgt vom Krankenpfleger (88 Prozent) und dem Piloten (84 Prozent). Verbessert hat sich bei der diesjährigen Befragung das Ansehen von Richtern. Polizisten, Lokführern und Steuerinspektoren.

Forsa hat im Auftrag des Deutschen Beamtenbunds (DBB) und Tarifunion 3002 Bürger mit HIlfe computergestützter Telefoninterviews für die Studie "Bürgerbefragung öffentlicher Dinest 2010" befragt. Auch in diesem Jahr wurden die Teilnehmer gebeten, bei 29 Berufen anzugeben, wie hoch sie jeweils bei ihnen angesehen sind. ems


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