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16. März 2009

Jobware-Studie: Persönliches Auftreten ist Personalern wichtiger als ein guter Online-Ruf

Ein guter persönlicher Eindruck ist Personalern wichtiger als eine makellose Reputation im Internet. So geben 95 Prozent der Personalverantwortlichen an, ein schlechter Eindruck mindere die Einstellungschancen eines Bewerbers. Nur 19 Prozent gaben dagegen an, „fragwürdige Einträge im Internet" minderten die Chancen auf den zu besetzenden Job. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Fachhochschule Wiesbaden im Auftrag des Stellenportals Jobware unter 267 Personalverantwortlichen durchgeführt hat.

Ein weiteres Ausschlusskriterien sind Lücken im Lebenslauf (73 Prozent). 46 Prozent fühlen sich durch ein unpassendes äußeres Erscheinungsbild abgeschreckt und für 40 Prozent sind schlechte Erreichbarkeit sowie lange Reaktionszeiten ein „Nogo".

Jobsuchende sollten die Imagepflege im Internet nicht vernachlässigen, denn knapp ein Drittel aller Personalverantwortlichen (29 Prozent) sucht aktiv nach Informationen über Bewerber im Internet. Besonders beliebt ist, den Bewerbernamen zu „googlen": 82 Prozent geben an, Standard-Suchmaschinen zu nutzen, um mehr über einen Jobkandidaten zu erfahren Noch fast drei Viertel nutzen Social Networks wie Xing und StudiVZ, um mehr Informationen über einen Bewerber zu bekommen. Gut ein Drittel nutzt Personen-Suchmaschinen.

Dennoch geben nur 5 Prozent der Befragten an, das Internet „sehr häufig" zu nutzen, um mehr über einen Bewerber zu erfahren. Nur 37 Prozent recherchieren „regelmäßig" über Jobkandidaten im Netz, 58 Prozent tun dies „eher selten". 84 Prozent der Personaler raten Bewerbern dennoch, darüber nachzudenken, welche Spuren sie im Internet hinterlassen.

Bei der Rekrutierung passender Kandidaten greifen Personaler dennoch auf das Internet zurück: Alle Befragten gaben an, Online-Anzeigen zu schalten. 89 Prozent vertrauen zusätzlich auf Annoncen in Printpublikationen und 83 Prozent der Befragten beauftragen einen Personalberater. np


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