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Trends

1. September 2010

Journalist-Umfrage: Verlage wollen ohne Quotenregelung Frauen fördern


Medienunternehmen in Deutschland wollen mehr Frauen in Führungspositionen bringen. Eine Frauenquote lehnen die Verantwortlichen von sechs großen Verlagshäusern jedoch ab. Dies ergab eine Umfrage des Medienmagazins „Journalist“. Aktuell gibt es große Unterschiede bei der Quote der weiblichen Führungskräfte in den deutschen Medienunternehmen: Der Zeit Verlag und Condé Nast liegen eigenen Angaben zufolge bei einem Frauenanteil in den Führungsetagen von jeweils 50 Prozent. Hubert Burda Media und der Spiegel-Verlag bei 23 beziehungsweise 23,5 Prozent. Schlusslicht ist laut der Umfrage Axel Springer. In dem Verlagshaus sind aktuell nur 16 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt. In fünf bis acht Jahren, so die Ankündigung von Springer-Personalleiter Alexander Schmid-Lossberg, soll der Anteil doppelt so hoch sein. Dann läge Springer dort, wo Gruner+Jahr heute bereits ist: 30 Prozent der G+J-Führungskräfte sind nach Angaben des Verlags weiblich. ems


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HORIZONT 05/2012 vom 02.02.2012
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