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2. Februar 2012

Social-Media-Personalmarketing steckt noch in den Kinderschuhen

Deutsche Personaler sind noch immer nicht wirklich überzeugt, dass ihnen Social Media beim Recruiting helfen kann. Das legt zumindest der weiterhin zögerliche Einsatz der Tools und Plattformen für das Personalmarketing und Recruiting nahe, den die Fachhochschule Koblenz (Prof. Christoph Beck) und die Personalmarketingagentur Embrace (Gero Hesse) in Gütersloh bei der Befragung von 230 Unternehmen für die "Social Media Studie 2011" beobachtet haben. So bilden beispielsweise nur 27 Prozent der Unternehmen Social Media auf den Karriere-Websites in Form von Entrypoints, User Generated Content oder „Tell a friend“ Funktionen ab.

Die Unternehmen sind zwar mehrheitlich auf allen relevanten Plattformen präsent, aber eben meist nicht mit speziellen Angeboten, um ihre Employer Brands zu präsentieren oder gezielt Kandidaten anzusprechen. Nahezu alle Firmen sind auf Xing vertreten (94 Prozent), 86,5 Prozent auf Facebook, 74 Prozent auf Youtube, 67 nutzen LinkedIn, 65 Kununu und 52 Prozent StudiVZ.

Auf Facebook haben jedoch nur 8,3 Prozent eine Karriere-Fanpage. Die meisten Unternehmensprofile auf Facebook besitzen oft nur den Firmennamen, ohne Unternehmensbeschreibung oder nur mit einer Beschreibung aus Wikipedia. Nur 6,5 Prozent sind mit einem Karriere-Account auf Twitter aktiv. Spezielle Karriere-Videos haben nur 22 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Arbeitgeber ihr Engagement nur wenig verstärkt: 6,95 Prozentpunkte bei den DAX Unternehmen, 3,29 Prozentpunkte bei den MDAX Unternehmen und 1,81 Prozentpunkte bei den TecDAX Unternehmen. Unter den Dax Unternehmen ist die Telekom am aktivsten gefolgt von Bayer und BASF. Untersucht wurden sämtliche DAX, MDAX und TecDax Unternehmen sowie jeweils 30 Unternehmen der Größe bis 250, 251 bis 1.000, 1.001 bis 2.500 und mehr als 2.500 Mitarbeiter. ems


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