Unternehmen
4. Juni 2009
Angriff auf Google: Microsoft startet erste TV-Spots für Bing
Vor zwei Tagen hat Microsoft seine Suchmaschine Bing gestartet. Jetzt beginnt der Softwareriese in Redmond auch mit dem werblichen Angriff auf Google: In den USA sind die ersten Commercials für Bing auf Sendung gegangen. Im 60-Sekünder mit dem Titel "Manifesto" positioniert Microsoft sein neues Produkt als die "Offenbahrung unter den Suchmaschinen".
Der Spot beginnt mit chaotisch aneinandergereihten Bildern aus Webvideos, gefolgt von Szenen, die den Zusammenbruch des Finanzmarktes symbolisieren. Die Stimme im Off spricht von einem Kollaps und "Search Overload", ausgelöst durch die unnötige Linkflut, die bisherige Suchmaschinen liefern. "Es ist Zeit für Bing", so der Sprecher im Spot weiter. Dann werden Bilder von entspannten Internetnutzern gezeigt, die mit der neuen Suchmaschine von Microsoft arbeiten.
#SPOTR2#Das Commercial soll Bing als Entscheidungsmaschine in den Köpfen der User verankern, die nicht nur schneller gewünschte Informationen liefert, sondern auch bei täglichen Entscheidungsfindungen rund um Themen wie Einkaufen oder Reiseplanung helfen soll. Für die Kreation zeichnet JWT verantwortlich.
Die rund 100 Millionen Dollar schwere TV-Kampagne soll zunächst vier Monate laufen. Neben dem Hauptspot "Manifesto" geht Microsoft außerdem mit vier weiteren Filmen auf Sendung. Flankiert werden diese von Online-Maßnahmen, die unter anderem auf der Website der New York Times geschaltet werden. Wann die Kampagne auch in Deutschland ausgerollt wird, steht laut Unternehmensangaben nicht fest.
In den USA liegt Microsoft mit seinem Suchmaschinenangebot nur auf dem dritten Platz. Laut den Marktforschern von Comscore erreichen die Redmonder bei Suchanfragen einen Anteil von 8,2 Prozent. Google belegt mit 64,2 Prozent unangefochten den ersten Rang, Yahoo folgt mit 20,4 Prozent. jm
Der Spot beginnt mit chaotisch aneinandergereihten Bildern aus Webvideos, gefolgt von Szenen, die den Zusammenbruch des Finanzmarktes symbolisieren. Die Stimme im Off spricht von einem Kollaps und "Search Overload", ausgelöst durch die unnötige Linkflut, die bisherige Suchmaschinen liefern. "Es ist Zeit für Bing", so der Sprecher im Spot weiter. Dann werden Bilder von entspannten Internetnutzern gezeigt, die mit der neuen Suchmaschine von Microsoft arbeiten.
#SPOTR2#Das Commercial soll Bing als Entscheidungsmaschine in den Köpfen der User verankern, die nicht nur schneller gewünschte Informationen liefert, sondern auch bei täglichen Entscheidungsfindungen rund um Themen wie Einkaufen oder Reiseplanung helfen soll. Für die Kreation zeichnet JWT verantwortlich.
Die rund 100 Millionen Dollar schwere TV-Kampagne soll zunächst vier Monate laufen. Neben dem Hauptspot "Manifesto" geht Microsoft außerdem mit vier weiteren Filmen auf Sendung. Flankiert werden diese von Online-Maßnahmen, die unter anderem auf der Website der New York Times geschaltet werden. Wann die Kampagne auch in Deutschland ausgerollt wird, steht laut Unternehmensangaben nicht fest.
In den USA liegt Microsoft mit seinem Suchmaschinenangebot nur auf dem dritten Platz. Laut den Marktforschern von Comscore erreichen die Redmonder bei Suchanfragen einen Anteil von 8,2 Prozent. Google belegt mit 64,2 Prozent unangefochten den ersten Rang, Yahoo folgt mit 20,4 Prozent. jm
Weitere Nachrichten aus Unternehmen
- Erstmals seit 2004: Deichmann bittet Kreativagenturen zum Pitch
- Neue Unit: Saatchi & Saatchi X rüstet für Procter & Gamble auf
- Internet Facts im März: Tabellenführer bleiben stark
- Scholz & Friends Neumarkt löst Grabarz & Partner bei Vapiano ab
- Relaunch mit Risiko: "Capital" wird zum "Neon" für Wirtschaftsreflektierte
- Bauer: "Intouch" stöckelt mit Style-Ableger in den Markt / Stilles Aus für "Life & Style"?
- Universal Channel geht in Deutschland auf Sendung
- Aufruf zum Umsatzranking der Werbefilmproduktionen
- Bayern München vs. Borussia Dortmund: Wer beim Markenimage die Nase vorne hat
- Wie Ferrero Nutella-Fans das Feiern verderben wollte
Verwandte Themen
Career News
Karrieremagazin
Highlights aus Horizont.Net
HORIZONT Print & iPad

HORIZONT 21/2013 vom 23.05.2013
Warnschuss für Medien: Group-M-Manager Jürgen Blomenkamp fordert mehr Innovationsbereitschaft
Zum Inhalt
Infos zum HORIZONT-Abo
Infos zu HORIZONT for iPad
HORIZONT for iPad herunterladen





