Unternehmen
30. Oktober 2008
Werbeholdings wie WPP und Publicis verhängen Einstellungsstopp
Die internationalen Werbeholdings stellen sich auf harte Zeiten ein. Zwar weisen Omnicom, Publicis und Interpublic für das abgelaufene 3. Quartal noch Zuwachsraten zwischen 4 und 7,6 Prozent aus, die Erwartungen für den weiteren Verlauf des Jahres und vor allem für 2009 sind aber alles andere als rosig. Die Reaktion: hartes Kostenmanagement. Besonders scharf sind die entsprechenden Vorgaben bei WPP und Publicis. Die von Martin Sorrell geführte britische WPP-Gruppe hat bis Februar 2009 einen Einstellungsstopp verhängt. Darüber hinaus dürfen keine Headhunter mehr beauftragt werden. Auch die Kosten für Freelancer sollen deutlich reduziert werden.
Bei Publicis gibt es ähnliche Maßnahmen. Hier gilt der Einstellungsstopp sogar bis April kommenden Jahres. Ob es auch zu weiteren Entlassungen kommt, ist unklar. In den USA wurden bei der Mediatochter Starcom Mediavest bereits Kündigungen ausgesprochen.
Bei Omnicom und Interpublic gibt es noch keine entsprechenden Direktiven. Aber auch hier werden derzeit überall die Kosten den reduzierten Erwartungen für das Jahr 2009 angepasst. mam
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HORIZONT 10/2010 vom 11.03.2010
Das Top-Thema der Woche: Martin Sorrell gilt als Freund
klarer Worte. Auch in Bezug auf das abgelaufene Geschäftsjahr
redet der Chef der weltgrößten Agenturholding WPP
nicht um den heißen Brei herum. „2009
war ein brutales Jahr“, steht in der Konzernbilanz.
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