HORIZONT.NET HORIZONTJobs HORIZONTstats

Young Business

7. November 2011

Andreas Roth beigeistert Jury des Porsche Award mit dem Exorzist

Die Jury des Porsche International Student Advertising Film Award lässt sich nicht lumpen: Weil die Juroren um den Vorsitzenden Michael M. Maschke vom Wettbewerbsniveau mehr als begeistert waren, ließen sie neben den drei Haupt- und dem Sonderpreis auch noch eine lobende Erwähnung springen, die genau wie die Preise mit klingender Münze dotiert war. Für den 1. Platz gibt es traditionell bei dem Nachwuchswettbewerb für Werbefilmer 3911 Euro, für den 2. Rang 2911 und für Platz 3 1911 Euro. Der Sonderpreis ist mit 911 Euro dotiert und für die lobende Erwähnung gibt es erstmals 500 Euro.

Angesichts des überdurchschnittlichen Niveaus ist der Jury die Entscheidung über den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen schwer gefallen: Das Kopf-an-Kopf-Rennen hat Andreas Roth für sich entschieden, der mit dem Spot „Exorzist“ für die Staubsaugermarke Dirt Devil ins Rennen gegangen war. Er setzte sich damit gegen seine Kommilitonin Hanna-Maria Heidrich durch, die wie Roth an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg studiert. Heidrich hatte sich mit „We miss you“, einem Social-Spot für den World Wide Fund for Nature (WWF) am Wettbewerb beteiligt. Ausschalggebend für die Jury war schließlich, dass es „Roth virtuos gelingt, in der Persiflage der berühmten Szene aus Williams Friedkins ‚Der Exorzist‘ seine Werbebotschaft auf sämtlichen Ebenen durchzuspielen. Dabei passt diese Botschaft perfekt zum Produkt“, so die Jury. Roth nutze das Horror-Genre, um die enorme Saugkraft des Staubsaugers auf witzige Art und Weise zu vermitteln.

Den 3. Rang belegt Christian Mielmann – auch er ein Zögling der Filmakademie Baden-Württemberg. Mielmann nimmt die Trophäe für seinen Spot „What ever happened“ für Tuborg mit nach Hause. Bei diesem originellen und witzigen Spot zeigte sich die Jury beeindruckt vom Rhythmus und dem Gespür für die ausgezeichnet gecasteten Charaktere.

Der Sonderpreis, honoriert mit 911 Euro, geht traditionell an einen Werbefilm aus dem Ausland: Ihn bekam in diesem Jahr Adam Wallenstein von The National Film School of Denmark für den Spot „A Little Less Gravity“. Hier überzeugte die Jury vor allem die fabelhafte Kameraarbeit aber auch die Natürlichkeit mit der sich die Protagonistin in die umgebende Natur einfügt.

Die Jury war darüber hinaus so angetan von der Regieleistung des Filmakademie-Studierenden Justus Becker, dass sie eine mit 500 Euro dotierte „Lobende Erwähnung“ für das Motiv „Diner“ aus der Trilogie „An Ode to Women“ vergab. Die Kampagne erzählt am Beispiel dreier Frauenschicksale überzeugend von der Entscheidungsfreiheit des Menschen selbst in scheinbar ausweglosen Situationen. ems


Weitere Nachrichten aus Young Business


 

Career News

HTML Text


HORIZONT Print

Seite1Klein2012.jpg

HORIZONT 20/2012 vom 17.05.2012
Springer denkt um: Vermarktungschef Peter Würtenberger will mit Asmi Aufgaben von Kreativ- und Mediaagenturen übernehmen

Zum Inhalt
Infos zum HORIZONT-Abo