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1. März 2013

Generation Y ist mobil – wenn es mehr Geld und Boni gibt

Winkt ein attraktives Jobangebot sind rund drei Viertel der deutschen Studenten grundsätzlich bereit, ihren Wohnort zu wechseln. Treiber ist dabei vor allem das liebe Geld: bietet ein neuer Job ein höheres Gehalt, würden 81 Prozent der von Universum Communication befragten Studenten umziehen. Eine Bonuszahlung ist für 42 Prozent und die Bereitstellung einer Wohnung durch den Arbeitgeber für 39 Prozent ein gewichtiges Argument für den Wechsel.

Großstädte stehen höher in der Gunst des Nachwuchses als die Provinz. Da der neue Arbeitsplatz an einem abwechslungsreichen Ort liegen soll, bevorzugen 44 Prozent der Befragten eine Großstadt in der eigenen Region. Die Kriterien, an denen die Studenten die Attraktivität einer Stadt festmachen, zeigen allerdings, dass die Argumente der Arbeitgeber wirklich gut sein müssen: Denn neben guten Berufschancen ist die Nähe zu Familie und Freunden wichtigstes Qualitätsmerkmal.

München ist mit 20 Prozent unter anderem wegen der Kombination aus Großstadt und Naturnähe für junge Talente die attraktivste Stadt, gefolgt von Berlin (14 Prozent), das als dynamisch und modern eingeordnet wird, sowie Hamburg mit 12 Prozent auf Platz 3. #ZZ.Die Hälfte der deutschen Studenten ist auch bereit, für den Job ins Ausland zu gehen. Die Befragten ziehen dabei einen Umzug ins englischsprachige Ausland wie die USA (24 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent) in Betracht. Deutschland ist dafür Anlaufpunkt Nummer 1 für russische Talente, die es als Option für den Jobwechsel noch vor den USA und Großbritannien sehen. Ihre Wahl fällt auf Deutschland, weil sie das Land als stabil sowie wirtschaftlich und sozial hoch entwickelt einordnen. Auch bei brasilianischen Studenten ist Deutschland beleibt und liebt auf der Rangliste hinter den USA und Kanada auf Platz 3.

Der schwedische Employer-Branding-Dienstleister Universum Global hat 2012 für seine jährliche Studie 450.000 Studenten in 43 Ländern zu ihren Arbeitgeberpräferenzen, Karrierevorstellungen und Kommunikationsvorlieben befragt. ems


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