Young Business
21. Februar 2013
Kommunikationsnachwuchs sucht Festanstellung / Vorstellungen von Arbeitgebern und Talenten teilweise weit auseinander
Die schwierige Suche nach passenden Fachkräften beunruhigt die Arbeitgeber der Kommunikationsbranche und lenkt ihren Blick auf die Bewerber, um die sie sich bislang zu wenig gekümmert haben. Vor kurzem hat der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA eine Nachwuchsstudie vorgestellt. Nun hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den Kommunikations- und wirtschaftswissenschaftlichen Nachwuchs nach seinen Anforderungen an Arbeitgeber und Job gefragt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die jungen Kandidaten überwiegend nach einem sicheren Arbeitsplatz, also einer Festanstellung (78 Prozent) suchen, der im besten Fall in der Digitalbranche (75,5) oder im Mediensektor (62,6) liegt. Mit einem deutlichen Abstand folgen die Branchen Freizeit und Sport (27,9), Beratung (25,8), Handel und Versand (25,2), Unterhaltungselektronik (21,8) sowie Kunst und Kultur (21,2). Auf den hinteren Plätzen landen der Kraftfahrzeugmarkt (19,3 Prozent), Telekommunikation (17,5), die Textil- und Bekleidungsindustrie (17,2 Prozent) sowie der Forschungssektor (17,2).
Favorisierte Arbeitsgebiete sind Marketing und Vertrieb (56,4), Projektmanagement (53,1) sowie Public Relations und Kommunikation (40,5). Darauf folgen die Bereiche Produktmanagement (32,8 Prozent), Strategie und Business Development (28,2) sowie Beratung und Customer Relationship Management (27,9). Als weniger attraktiv gelten Kreation (18,4 Prozent), Controlling und Finanzen (18,1) sowie IT/EDV/Technik (9,2).
Die Studienergebnisse zeigen, dass die Vorstellungen von Talenten und Arbeitgbern teilweise deutlich auseinandergehen: So halten sich zwei von drei Studenten (59,2) für ausreichend qualifiziert für den Berufseinstieg in der Digitalbranche. Nur jeder Zehnte (11,5) bezeichnet die Vorbereitung durch das Studium als nicht ausreichend. Ein detaillierter Blick auf die tatsächliche Qualifikation und die Anforderungen aus der Wirtschaft zeigen, dass deutlich weniger Absolventen gut für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind, als diese annehmen: Die Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft erwarten mehrheitlich Qualifikationen in Mobile Marketing (60,9), Social Media (60,5), E-Commerce (59,3 Prozent), Online-Vermarktung (53,0), Mediaplanung (51,7), Bewegtbild (43,1) und E-Mail-Marketing (32,9). Auf die Frage, welche dieser Qualifikationsanforderungen die Studenten bereits sammeln konnten, zeigen sich bei den Studenten noch Wissenslücken. Zwar betonen 38,0 Prozent der befragten Studenten ihre Kenntnisse im nutzergetriebenen Bereich Social Media, aber erst jeder Zehnte konnte in nahezu allen anderen Disziplinen erste Erfahrungen vorweisen. ems
Die Ergebnisse zeigen, dass die jungen Kandidaten überwiegend nach einem sicheren Arbeitsplatz, also einer Festanstellung (78 Prozent) suchen, der im besten Fall in der Digitalbranche (75,5) oder im Mediensektor (62,6) liegt. Mit einem deutlichen Abstand folgen die Branchen Freizeit und Sport (27,9), Beratung (25,8), Handel und Versand (25,2), Unterhaltungselektronik (21,8) sowie Kunst und Kultur (21,2). Auf den hinteren Plätzen landen der Kraftfahrzeugmarkt (19,3 Prozent), Telekommunikation (17,5), die Textil- und Bekleidungsindustrie (17,2 Prozent) sowie der Forschungssektor (17,2).
Favorisierte Arbeitsgebiete sind Marketing und Vertrieb (56,4), Projektmanagement (53,1) sowie Public Relations und Kommunikation (40,5). Darauf folgen die Bereiche Produktmanagement (32,8 Prozent), Strategie und Business Development (28,2) sowie Beratung und Customer Relationship Management (27,9). Als weniger attraktiv gelten Kreation (18,4 Prozent), Controlling und Finanzen (18,1) sowie IT/EDV/Technik (9,2).
Die Studienergebnisse zeigen, dass die Vorstellungen von Talenten und Arbeitgbern teilweise deutlich auseinandergehen: So halten sich zwei von drei Studenten (59,2) für ausreichend qualifiziert für den Berufseinstieg in der Digitalbranche. Nur jeder Zehnte (11,5) bezeichnet die Vorbereitung durch das Studium als nicht ausreichend. Ein detaillierter Blick auf die tatsächliche Qualifikation und die Anforderungen aus der Wirtschaft zeigen, dass deutlich weniger Absolventen gut für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind, als diese annehmen: Die Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft erwarten mehrheitlich Qualifikationen in Mobile Marketing (60,9), Social Media (60,5), E-Commerce (59,3 Prozent), Online-Vermarktung (53,0), Mediaplanung (51,7), Bewegtbild (43,1) und E-Mail-Marketing (32,9). Auf die Frage, welche dieser Qualifikationsanforderungen die Studenten bereits sammeln konnten, zeigen sich bei den Studenten noch Wissenslücken. Zwar betonen 38,0 Prozent der befragten Studenten ihre Kenntnisse im nutzergetriebenen Bereich Social Media, aber erst jeder Zehnte konnte in nahezu allen anderen Disziplinen erste Erfahrungen vorweisen. ems
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