Young Business
9. November 2012
Schatztruhe iPhone: Miami-Ad-School-Studenten entrümpeln Smartphones
Wer kennt sie nicht? Die vielen ungenutzten Apps auf dem eigenen Smartphone. Einst für 99 Cent oder mehr heruntergeladen, einmal ausprobiert und dann nie wieder angerührt. Vier Studenten der Miami Ad School in Hamburg und New York haben das zum Anlass genommen, um für Apple eine simple aber clevere Applikation zu entwickeln, mit der iPhone-Besitzer Gutes tun können.
Die Idee für die App, die bislang nur als Fiktion existiert, hatten der Deutsche Max Pilwat, 23, der Schwede Philip Hovensjö, 24, Andy Schwitter, 25, aus der Schweiz und Westley Taylor, 24, aus den USA. Die vier absolvieren gerade ein Praktikum bei der New Yorker Digitalagentur 360i. Die Studenten sehen diese in Vergessenheit geratenen Apps als Symbol für unsere digitalisierte Welt: Menschen gehen immer häufiger online shoppen. Und gerade die ein bis zwei Euro für eine neue App fließen leicht. Das Geld hätte die Smartphone-Besitzer wirklich besser ausgeben können. Beispielsweise für eine Spende.
Und so haben die Studenten umgesetzt, was nahe liegt: mit Hilfe der ungenutzten Apps Geld an Hilfsorganisationen spenden. Die vier Jungkreativen haben eine fiktive App kreiert. Sobald ein iPhone-User eine nicht mehr benötigte Anwendung in die Spenden App "Donation Box" zieht - die nicht zufällig optisch einem offenen Karton ähnelt - spendet Apple automatisch den Betrag, den die Anwendung ursprünglich gekostet hat.
Was Apple zu dieser Idee sagt, bleibt abzuwarten. Unsere Botschaft ist auf jeden Fall: Macht es möglich! In den nächsten Tagen wollen die vier Studenten Apple kontaktieren. Mal schauen, was dabei herauskommt. jm
Die Idee für die App, die bislang nur als Fiktion existiert, hatten der Deutsche Max Pilwat, 23, der Schwede Philip Hovensjö, 24, Andy Schwitter, 25, aus der Schweiz und Westley Taylor, 24, aus den USA. Die vier absolvieren gerade ein Praktikum bei der New Yorker Digitalagentur 360i. Die Studenten sehen diese in Vergessenheit geratenen Apps als Symbol für unsere digitalisierte Welt: Menschen gehen immer häufiger online shoppen. Und gerade die ein bis zwei Euro für eine neue App fließen leicht. Das Geld hätte die Smartphone-Besitzer wirklich besser ausgeben können. Beispielsweise für eine Spende.
Und so haben die Studenten umgesetzt, was nahe liegt: mit Hilfe der ungenutzten Apps Geld an Hilfsorganisationen spenden. Die vier Jungkreativen haben eine fiktive App kreiert. Sobald ein iPhone-User eine nicht mehr benötigte Anwendung in die Spenden App "Donation Box" zieht - die nicht zufällig optisch einem offenen Karton ähnelt - spendet Apple automatisch den Betrag, den die Anwendung ursprünglich gekostet hat.
Was Apple zu dieser Idee sagt, bleibt abzuwarten. Unsere Botschaft ist auf jeden Fall: Macht es möglich! In den nächsten Tagen wollen die vier Studenten Apple kontaktieren. Mal schauen, was dabei herauskommt. jm
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HORIZONT 24/2013 vom 13.06.2013
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