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9. November 2012

Schwedische Studentin gewinnt 1. Preis beim Porsche Award

Sieger des 9. Porsche Award  

Sieger des 9. Porsche Award

Maria Erikson, Studentin der Stockholm Academy of Dramatic Arts, hat sich mit ihrem Spot “RFSL” den 1. Preis beim 9. Porsche International Student Advertising Film Award gesichert, der am gestrigen Abend in Ludwigsburg vergeben wurde. Ihre Arbeit für die schwul-lesbische Vereinigung RFSL überzeugte die Jury mit „einem einfacher Plot, der durch die großartige Regie zu einer intensiven Geschichte verdichtet wird. Dabei benötigt der Werbefilm keinerlei Tricks, um den Zuschauer von deren emotionaler Wahrheit zu überzeugen. Ein einziger Blick genügt, um die Botschaft zu transportieren.“ Neben einer Trophäe nimmt Erikson auch das Preisgeld in Höhe von 3911 Euro mit nach Hause.



Die weiteren Auszeichnungen gehen allesamt an Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg: Hanna-Maria Heidrich, die in den vergangenen Jahren schon diverse Nachwuchspreise abgeräumt hat, muss sich diesmal mit dem 2. Platz begnügen. Ihr Film „Life is calling“ überzeugte die Juroren bei Regie, Montage, Casting, Story und seinem gesamten Look, von dem die Jury sagt, es sei „kaum zu glauben, dass es sich dabei um eine studentische Produktion handelt“. Besonders gefielen der ironische Ton sowie die überraschende Pointe des rückwärts erzählten Werbefilms. Heidrich gewinnt 2911 Euro.






1.911 Euro für den 3. Platz holt Fabian Fricke mit seinem Spot „Toast“. Bei diesem Spot über Lebensmittelverschwendung zeigte sich die Jury beeindruckt von einer simplen aber frischen Idee, die mit Hilfe von Animation originell umgesetzt wird.




Der Sonderpreis, honoriert mit 911 Euro, geht 2012 an eine „herausragende Drehbuchleistung“ an Stephan Strube für den Spot „Sky North Pole“. An dem Script lobte die Jury vor allem, dass sich die universelle Begeisterung für den Fußball-Sport unmittelbar auf den Zuschauer überträgt und der Spot so auf der ganzen Welt verstanden wird. Den mit 2.356 Euro dotierten New Ways Award konnte Johannes Kizler mit nach Hause nehmen. Sein Spot „The Press“ vereine ein gutes Drehbuch mit einem hervorragenden Casting und einem besonderen Gespür für das Storytelling mit dem perfekten Einsatz visueller Effekte, urteilt die Jury. Überdies sei der Plot perfekt auf den Guiness-Claim „Good things come to those who wait” abgestimmt.

Zu dem von der Filmakademie Baden-Württemberg und Porsche 2004 initiierten Nachwuchspreis wurden in diesem Jahr 64 Werbespots von Studenten aus 7 Ländern eingereicht. Die zehn Besten von ihnen waren für die Shortlist nominiert und zur Preisverleihung nach Ludwigsburg eingeladen, die in diesem Jahr von dem Schauspieler Ralph Herforth moderiert wurde. Weitere Informationen sowie Bio- und Filmografien der Shortlist-Teilnehmer und der Jury unter www.ad-award.net. ems


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