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11. Februar 2013

Visiting Fellows: Axel Springer macht Experiment zum Fortbildungsprogramm

Christoph Keese arbeitet bald vom Silicon Valley aus  

Christoph Keese arbeitet bald vom Silicon Valley aus

Zuerst war es „nur“ ein aufmerksamkeitsstarkes Experiment – jetzt wird es ein dauerhaftes Fortbildungsprogramm für Top-Manager bei Axel Springer: Im September vergangenen Jahres hatten sich „Bild“-Chef Kai Diekmann, und der für den zentralen Vermarktungsbereich Axel Springer Media Impact verantwortliche Chief Marketing Officer Peter Würtenberger aufgemacht, um sich in den USA im Silicon Valley mit dort ansässigen Unternehmen und Universitäten zu vernetzen und neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln. Zwei Monate später als geplant kehren die beiden „Weiterbildungs-Teilnehmer“ nun im Juni zurück.

Offenbar sind die Springer-Manager dermaßen überzeugt vom Erfolg des Experiments, dass es unter dem Label „Visiting Fellows“ als regelmäßiges Fortbildungsprogramm weitergeführt wird: „Aus einem zeitlich und personell begrenzten Experiment, das ursprünglich nur auf drei Mitarbeiter ausgerichtet war, wollen wir jetzt ein regelmäßiges Besuchsprogramm machen. Die persönliche Verbindung ins Silicon Valley und die unmittelbare Nähe zu den Entwicklungen für digitales Zukunftsgeschäft während der letzten Monate waren für Axel Springer sehr wertvoll. Darauf möchten wir aufbauen“, sagt Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer. Für das "Visiting Fellow"-Programm können sich Mitarbeiter bewerben, die bei Axel Springer Schlüsselpositionen für den digitalen Umbau des Unternehmens einnehmen und die sich mit herausragenden Ideen und Leistungen bereits verdient gemacht haben.

Diekmann und Würtenberger werden von Christoph Keese abgelöst, der ab Mitte Februar bis Ende Juli als erster Visiting Fellow im Silicon Valley arbeiten wird. Seine Aufgaben als Senior Vice President Investor Relations und Public Affairs weiter ausüben. Weiter in den USA bleibt auch Ideola-Gründer Martin Sinner, der mit Diekmann und Würtenberger das Experiment gestartet hatte. Sinner soll seinen Aufenthalt verlängern, um für das Medienhaus vor allem Frühphaseninvestments vorzubereiten und zu koordinieren. ems


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